wissenschaftliche studien

Ein Überblick über den Stand der Meditationsforschung zeigt, das bislang mehr als 2400 Veröffentlichungen erschienen sind, wobei die umfangsreichste Arbeit die Metanalyse von Murphy und Donovan aus dem Jahr 1997 stammt. Die Forschung selbst erfährt gegenwärtig einen großen Aufschwung und findet auch in den Medien starke Beachtung. Geforscht wird aus neurophysiologischer oder psychologischer Sicht, die entspannende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem, die Neuroplastizität der grauen Gehirnzellen, oder auch die Wirkung der Meditation auf Persönlichkeitsmerkmale wie Achtsamkeit u.a.

 

Ein großer Teil der Meditationsforschung wird von der TM durchgeführt. Ein weiterer erheblicher Teil entfällt auf Zen und „Mindfulness Based Stress Reduction“ (MBSR), einer klinisch standardisierten Variante von Achtsamkeitsmeditation, die in den USA als Entspannungsverfahren von den Krankenkassen übernommen wird, wohingegen Meditation im klinisch-therapeutischen Bereich in Deutschland bislang unterrepräsentiert ist. “Meditation, hat als klinisches Entspannungs-verfahren, im deutschsprachigen Raum bisher kaum Verbreitung gefunden eine Tatsache die […] aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit eigentlich nicht gerechtfertigt ist.“ (Ott 2004) Verschiedene Techniken aus dem Tibetischen Buddhismus sind aufgrund der internationalen Popularität des Dalai Lama relativ gut untersucht. Im deutschsprachigem Raum legte Engel 1998 eine schulenübergreifende Studie vor, in denen auch Daten in Bezug auf "Osho-Meditationen", erhoben und in den Kontext der allgemeinen Forschung gesetzt wurden. 2010 legten Pfeifer/Wolski eine erste Studie zur Wirkung der Dynamischen Meditation von Osho vor. Grundlage war eine standardisierte Fragebogenerhebung an der UTA Akademie in Köln. Narrative Interviews mit Meditationslehrern und Teilnehmern des sogenannten "21-Tage-Meditationsprozess". (Forschungsdesign, -Instrumente und Ergebnisse)